Sozialkompetenztraining

Das Sozialkompetenztraining in der Gruppe ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Interaktionsfähigkeit und der sozialen Kompetenz. Es beinhaltet sowohl arbeitsvorbereitende Maßnahmen als auch direkte Interaktionsangebote und familienentlastende Angebote.

Fotolia_31248371_LDie Inhalte der Gruppenangebote basieren u.a. auf verhaltenstherapeutischen Grundsätzen. Durch gemeinsames Planen, Handeln und miteinander Erleben haben die Klienten die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten im sozialen Miteinander zu verbessern.

Wir führen keine Kurse in „richtigem“ Verhalten durch. Stattdessen gestalten wir Situationen so, dass sie bestimmte soziale Erfahrungen ermöglichen oder kommunikative Strategien erfordern.2

Die Gruppen sind abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Klienten.

Ihre Ziele sind:

  • Verbesserung der Sozialkompetenz
  • Förderung von Gruppen- und Teamfähigkeit
  • Steigerung des Selbstwertgefühles und Selbstbewusstseins
  • Erlernen von Konfliktlösungen
  • Steigerung der Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Erlernen eines adäquaten Umgangs mit negativen Gefühlen wie Wut und Aggression
  • Stärkung des Durchsetzungsvermögen, z.B. bei sozialen Unsicherheiten
  • Erlernen eines respektvollen Umgangs miteinander
  • Kommunikationsstrategien

Eine besondere Form des Sozialkompetenztrainings bilden die erlebnispädagogischen Gruppen. Diese bedienen sich handlungsorientierter Methoden. Naturnahe Erlebnisse und positive Erfahrungen in der Gruppe werden geschaffen und für die Lebenswelt des Einzelnen nutzbar gemacht. Es geht dabei um das Bewältigen von Situationen und um das Erlebnis, gemeinsam etwas zu erreichen.

 

 

2Häußler, A.: SOKO Autismus, Dortmund 2013. Seite 7